Förderprogramm Stadtgeschichte


Die Stadt Köln stellt 2021 einmalig für Projekte der Kölner Geschichtsvereine Fördergelder in Höhe von 100.000 Euro zur Verfügung. Diese können ab sofort über das Kölnische Stadtmuseum beantragt werden.

Anträge können bei der Stadt Köln, Kölnisches Stadtmuseum, Abteilung für Kölnisches Brauchtum, per Post oder digital (geschichtsfoerderung@stadt-koeln.de) eingereicht werden. Eine Bearbeitung erfolgt nur bei einem vollständigen Antrag. 

  • Die Fördermittel werden mit Bewerbungsfrist zum 08. November 2021 ausgeschrieben.
  • Die Auszahlung der bewilligten Gelder erfolgt in den Monaten November und Dezember 2021.
  • Der maximale Fördersatz pro Projekt beträgt 5.000 Euro.


Gefördert werden Projekte und Maßnahmen, die sich mit der Erforschung und Präsentation der Kölner Stadtgeschichte und der immateriellen Stadtkultur Kölns befassen sowie Vorhaben zum konservatorischen Erhalt von Kölner Sammlungen und Archiven.

  • Die Fördergelder können also beispielsweise für die Planung und Umsetzung von Sonderausstellungen oder Publikationen zur Kölner Stadt- oder der Stadtteilgeschichte beantragt werden, ebenso für Veranstaltungen oder Schulprojekte zu lokalen historischen Begebenheiten.
  • Alle Maßnahmen können auch online oder als hybrides Format durchgeführt werden.
  • Das Kölnische Stadtmuseum begrüßt dabei ausdrücklich Bewerbungen, die Themen zur Diversität, Migration und Inklusion beinhalten.
 

Förderkonzept


1. Förderziel

Gegenstand der Förderung sind einzelne Projekte und Maßnahmen zur Erforschung und Präsentation der lokalen Geschichte und immateriellen Stadtkultur sowie zum konservatorischen Erhalt von Kölner Sammlungen und Archiven. Im Haushaltsjahr 2021 stehen einmalig 100.000 € für die Förderung der Kölner Geschichtsvereine zur Verfügung.

Die Fördergelder werden mit Bewerbungsfrist zum 08. November 2021 ausgeschrieben. Im Anschluss an die Bewerbungsfrist findet umgehend eine Prüfung der eingereichten Anträge statt sowie die Aussendung der Bewilligungsbescheide. Die bewilligten Gelder werden in den Monaten November und Dezember 2021 ausgezahlt.

2. Antragsberechtigung

Die Vorhaben müssen im Stadtgebiet Köln durchgeführt werden. Die geförderten Projekte müssen sich mit Themen der Kölner Stadtgeschichte befassen. Im Rahmen der Förderung sind antragsberechtigt:

  • Privatpersonen, sofern sie gemeinschaftlich organisiert sind.
  • Eingetragene oder gemeinnützige Vereine und Verbände (Eintrag im Kölner Vereinsregister oder mit Niederlassung in Köln).
  • Kindertagesstätten, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Schulen aus dem Stadtgebiet, einschließlich einzelner Gruppen, Klassen, Jahrgangsstufen und klassenübergreifende Arbeitsgruppen.

Das Kölnische Stadtmuseum begrüßt ausdrücklich Bewerbungen, die Themen zur Diversität, Migration und Inklusion in der Stadtgeschichte beinhalten.

Je Antragssteller*in kann jeweils nur eine Maßnahme jährlich gefördert werden.


3. Fördergegenstand

Gefördert werden Maßnahmen, die sich mit dem Thema Kölner Stadtgeschichte befassen und die Erforschung und Präsentation der Geschichte Stadt Köln beinhalten.

Beispiele:

  • Organisation einer Sonderausstellung zu Themen der Stadt- oder der Stadtteilgeschichte
  • Herausgabe von Publikationen
  • Schulprojekte zur Aufarbeitung lokaler historischer Begebenheiten
  • Veranstaltungen (Konferenzen, Tagungen, Geschichtswerkstätten)

Alle Maßnahmen können auch online oder als hybrides Format durchgeführt werden.

 

4. Art, Umfang und Höhe der Förderung

a) Zuwendungsart

Die Zuwendung erfolgt zur Deckung von Ausgaben für einzelne abgegrenzte Vorhaben als Projektförderung.

b) Finanzierungsart
Die Förderung erfolgt als Projektförderung in Form der Anteils- bzw. Festbetragsfinanzierung und wird als Zuschuss gewährt. Der maximale Fördersatz pro Vorhaben beträgt 5.000 €.

c) Form der Zuwendung
Die Zuwendung wird grundsätzlich als zweckgebundener Zuschuss gewährt.

d) Bemessungsgrundlage, zuwendungsfähige Ausgaben
Zuwendungsfähig sind nur Ausgaben, die durch Maßnahmen verursacht werden, die keine Aufwendungen für regelmäßige Tätigkeit des Vereins oder der Organisation darstellen. Insbesondere laufende Betriebs- und Personalkosten sind nicht zuwendungsfähig.

Die Grundlage für die Bemessung der maximalen Förderhöhe sind grundsätzlich die innerhalb des Bewilligungszeitraums angefallenen, projektbezogenen Ausgaben. Dabei sind bei Antragstellenden, die vorsteuerabzugsberechtigt sind, grundsätzlich Nettobeträge anzusetzen. Alle anderen legen den Bruttobetrag der Anschaffungskosten zu Grunde.

5) Bewilligungszeitraum

Der Bewilligungszeitraum endet 12 Monate nach Erteilung des Zuwendungsbescheides.

Der Bewilligungszeitraum kann auf Antrag vor Ablauf der Frist gegebenenfalls verlängert werden. Der formlose Antrag, den Sie unter Angabe der Vorgangsnummer per Post oder digital (E-Mail) stellen können, muss ausführlich begründet werden.

Hinweis zur Kombination mit anderen Förderprogrammen: Die Förderung erlaubt ausdrücklich die Inanspruchnahme von anderen Fördermitteln für dieselbe Maßnahme.


6. Antragsstellung


Der Antrag wird bei der Stadt Köln, Kölnisches Stadtmuseum, Abteilung für Kölnisches Brauchtum über folgendes Antragsformular gestellt:

Antrag auf Gewährung eines Projektkostenzuschusses

 

Nur vollständige Anträge werden bearbeitet. Eine Aufforderung zur Nachreichung von Dokumenten erfolgt nicht.

Es sind eine kurze Beschreibung der geplanten Maßnahme und eine Aufstellung der kalkulierten förderfähigen Ausgaben beizufügen.

Die Bearbeitung der Anträge erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs („Windhundprinzip“). Bei Zusendung der Antragsunterlagen per Post gilt als Eingangszeitpunkt das Datum des ersten städtischen Eingangsstempels, 12.00 Uhr.

Sollte der zuletzt zur Verfügung stehende Förderbetrag an mehrere zeitgleich eingegangene Bewerbungen zu verteilen und für diese insgesamt nicht mehr ausreichend sein, um ihren Förderanträgen in voller Höhe stattgeben  zu können, wird der Restbetrag unter diesen Bewerbern anteilig verteilt.

Es erfolgt eine Plausibilitätsprüfung der kalkulierten förderfähigen Ausgaben.

7. Mitteilungspflicht

Die Fördermittelempfängerin bzw. der Fördermittelempfänger ist dazu verpflichtet mitzuteilen, wenn:

  • das Ziel der Förderung nicht oder nicht in dem geförderten Zeitrahmen verwirklicht wird.
  • der Förderzweck bzw. die geförderte Maßnahme entgegen des Antrages geändert wird.
  • die Fördermittelempfängerin bzw. der Fördermittelempfänger ihre bzw. seine Tätigkeit. einstellt / ihre bzw. seine Rechtsform ändert oder sich Beteiligungsverhältnisse ändern.
  • die Fördermittel nicht verbraucht werden oder die Finanzierung sich ändert.

Verstöße gegen die Festlegungen im Förderprogramm sowie gegen den Förderbescheid können zu einer Rückforderung der Fördermittel führen.

8. Verwendungsnachweisverfahren

Spätestens 6 Monate nach Abschluss des Projekts ist ein Verwendungsnachweis vorzulegen. Wird innerhalb dieser Frist kein Verwendungsnachweis vorgelegt, erlischt die Bewilligung.

Der Verwendungsnachweis setzt sich zusammen aus einem Projektbericht und der Schlussabrechnung inklusive Belegliste.

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Kölnisches Stadtmuseum

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50667 Köln
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Fax: 0221/221-24154
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Dienstag: 10–20 Uhr
An Feiertagen bis 17 Uhr
Mittwoch bis Sonntag: 10–17 Uhr
KölnTag (1. Donnerstag im Monat): 10–22 Uhr
montags geschlossen

 

Eintrittspreise

Sonderausstellungen 

€ 5,00, ermäßigt € 3,00