Wir erzählen Köln neu – überraschend, unkonventionell und emotional! Wir nehmen euch mit auf eine emotionale Zeitreise, vom Mittelalter bis heute. mehr lesen →
Die Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums umfasst rund eine halbe Million Objekte. Unsere Depots des Museums sind wahre Schatzkammern der Vergangenheit. mehr lesen
Kapier Köln – Komm ins Stadtmuseum
Mitten in der Kölner Innenstadt, nur einen kurzen Abstecher vom Dom entfernt, erzählt das Kölnische Stadtmuseum die Stadtgeschichte neu: überraschend, emotional und interaktiv. Euch erwartet eine ungewöhnliche Zeitreise quer durch die Epochen – mit unkonventionellen Perspektiven und einzigartigen Exponaten!
Vor 130 Jahren flimmerten in Köln zum ersten Mal bewegte Bilder über eine Leinwand. Seitdem hat die Stadt Kinopaläste kommen und gehen sehen, Filmgeschichte geschrieben und sich als Medienstadt einen Namen gemacht.
Unser neuer OPEN SPACE „FILM AB! 130 Jahre Kino und Film in Köln“ erzählt kurz und kompakt (oder: kurz und pointiert / oder: fokussiert) diese Geschichte: von den ersten Vorführungen über die großen Lichtspielhäuser bis zu den Produktionen, die heute in Köln entstehen.
Kommt vorbei und taucht ein in über ein Jahrhundert Kölner Kinogeschichte! Im Begleitprogramm findet ihr Filmvorführungen, Stadtexkursionen, Quizabende und vieles mehr.
📍 Kölnisches Stadtmuseum, Minoritenstraße 13 📅 ab 15.10.2026 bis 14.03.2027 🎟️ Eintritt frei
🎬: „Am Kölner Dom nach dem Hauptgottesdienst“/ „Sortie de la cathédrale“, Köln 1896, 50 sek., s/w, Charles Moisson, Institut Lumière. „Ankunft des Eisenbahnzuges auf dem Kölner Bahnhofe“/ „Arrivée de l‘express“, Köln 1896, 50 sek., s/w, Charles Moisson, Institut Lumière. „Pontonbrücke in Köln“/ „Pont de bateaux“, Köln 1896, 40 sek., s/w, Constant Girel, Institut Lumière. „Panorama von Köln aufgenommen von einem Boot“/ „Panorama pris d‘un bateau“, Köln 1896, 40 sek., s/w, Constant Girel, Institut Lumière „Am Kölner Dom nach dem Hauptgottesdienst“/ „Sortie de la cathédrale“, Köln 1896, 50 sek., s/w, Charles Moisson, Institut Lumière. „Ankunft des Eisenbahnzuges auf dem Kölner Bahnhofe“/ „Arrivée de l‘express“, Köln 1896, 50 sek., s/w, Charles Moisson, Institut Lumière. „Pontonbrücke in Köln“/ „Pont de bateaux“, Köln 1896, 40 sek., s/w, Constant Girel, Institut Lumière. „Panorama von Köln aufgenommen von einem Boot“/ „Panorama pris d‘un bateau“, Köln 1896, 40 sek., s/w, Constant Girel, Institut Lumière.
Wie sah Köln im Mittelalter aus? Eine Stadt voller Türme, Tore und mächtiger Mauern! Inspiriert von unserem historischen Stadtmodell und der berühmten Stadtansicht von Anton Woensam aus dem Jahr 1531 werden die Kids beim Workshop selbst kreativ: Mit Stempeln gestalten sie ihre eigene Baumwolltasche und lassen das mittelalterliche Köln im Stil eines Holzschnitts wieder lebendig werden.
Freitag, 30. Oktober 2026 | 11–14 Uhr
👉 Für Kinder von 6 bis 10 Jahren Kosten: 10,50 € zzgl. 2 € Material 👉👉 Anmeldung bis 28. Oktober 2026 Mit Mira Parthasarathy vom @museen.koeln
Bitte mitbringen: Kleidung, die schmutzig werden darf, einen Snack und etwas zu trinken.
📷 Collage mit bearbeitetem Ausschnitt aus Anton Woensam: Große Ansicht von Köln, Köln 1531, Kölnisches Stadtmuseum - Graphische Sammlung
Das Begleitprogramm zu unserer OPEN SPACE-Ausstellung „FILM AB!“ im Oktober 🎬
Am Freitag, 16. Oktober, zeigt das Kino 813 in der BRÜCKE „Der Hauptmann von Köln“. Slatan Dudows satirische DEFA-Komödie von 1956 nimmt die junge Bundesrepublik aufs Korn: Ein arbeitsloser Kellner wird für einen ehemaligen Wehrmachtshauptmann gehalten und macht damit im Westen Karriere.
Am Sonntag, 25. Oktober, geht es dann raus in die Stadt: Die Stadtführung „Kinospuren“ folgt 130 Jahren Kölner Kinogeschichte. Treffpunkt ist unser OPEN SPACE, Anmeldung über Köln im Film e.V.
Alle Infos findet ihr auf der Kachel. Wir freuen uns auf euch! 🍿
Zur bundesweiten „Woche des Sehens” (8. bis 15. Oktober 2026) bieten die Museen der Stadt Köln und der Museumsdienst Köln besondere Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen.
👉 In unserer innovativen Dauerausstellung finden sich blinde und sehbeeinträchtigte Gäste schnell zurecht: Bodenleitlinien führen durch das Museum und die Ausstellung, taktile (ertastbare) Übersichtspläne geben Orientierung und die wichtigsten Texte sind in Brailleschrift erfahrbar. Dazu können ausgewählte Objekte an „Hands-on”-Stationen berührt und ertastet werden. Über den MultiMediaGuide ist zudem eine speziell auf Menschen mit Sehbehinderungen abgestimmte Führung abrufbar 📱.
Zur „Woche des Sehens” lässt sich die Geschichte Kölns am Mittwoch, den 14. Oktober (15.00 bis 16:30 Uhr) bei einer überraschenden Führung erkunden: „Stadtgeschichte zum Anfassen“. Treffpunkt ist das Museumsfoyer/Kasse, die Teilnahme ist kostenlos (zu entrichten ist lediglich der Eintritt ins Museum).
FILM AB! 🎬 Ab dem 15. Oktober zeigen wir in unserem OPEN SPACE die Ausstellung „FILM AB! 130 Jahre Kino und Film in Köln“. 1896 flimmerten in Köln die ersten bewegten Bilder über die Leinwand. Seitdem ist die Stadt Kinostadt, Drehort und Produktionsstandort.
Die Ausstellung erzählt von prächtigen Lichtspielhäusern, verschwundenen Veedelskinos und Kölner Produktionen, die bundesweit Fernsehgeschichte schrieben. Entstanden ist sie in Zusammenarbeit mit Köln im Film e.V.
📍 Kölnisches Stadtmuseum, OPEN SPACE 🗓️ ab 15.10.2026
Warum sind Kölner Brücken eigentlich grün? Die Antwort beginnt im Jahr 1929.
Für die neue Mülheimer Brücke wünschte sich der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer ausdrücklich einen patinagrünen Anstrich (vorgesehen war ursprünglich eine andere Farbe). Die Bayer AG entwickelte für Adenauer deshalb einen speziellen Grünton auf Basis von Chromoxidgrün. Die Farbe erwies sich als besonders wasserfest und lichtbeständig. Seitdem prägt sie das Erscheinungsbild der Mülheimer, Severins-, Zoo- und Deutzer Brücke und wird bis heute in unveränderter Rezeptur verwendet. Die Original-Rezeptur wird beim Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau aufbewahrt. Dort lagern Musterplatten mit Farbproben im Dunkeln, damit sie nicht verblassen.
Das Kölner Brückengrün ist also mehr als nur eine Farbe. Es gehört seit fast 100 Jahren zum Kölner Stadtbild. Mehr dazu erfahrt ihr in unserer Dauerausstellung.
📸: 1 Mülheimer Brücke, KSM; 2 August Sander: Mülheimer Brücke, um 1930, RBA, Jana Dorn @stadtarchiv, Eröffnung Mülheimer Brücke, 1929, KSM, Anja Schlamann: unter Brücken Mülheimer Brücke, KSM; 3 Farbeimer „Kölner Brückengrün“, KSM, Chromoxidgrün-Pigment, FK1954 via Wikimedia Commons, gemeinfrei, Anja Schlamann: unter Brücken Zoobrücke, 2017, KSM; 4 Gerd Lohmer: Severinsbrücke @stadtarchiv, Anja Schlamann: unter Brücken Deutzer Brücke, KSM; 5 Anja Schlamann: unter Brücken Severinsbrücke, KSM
Am Sonntag läuft Köln wieder Marathon. Aber wie lief das eigentlich beim allerersten Mal? Wer am schnellsten war und wie viele Leute bei der Premiere des Köln-Marathons das Ziel erreicht haben, erfahrt ihr hier. 🏅
Am Sonntag geht es wieder los. Lauft ihr mit oder feuert ihr lieber an? 👟
Am 25. September 2026 wurde in Köln-Nippes die Gustav-Nachtigal-Straße in Manga-Bell-Straße umbenannt. Grundlage war die Empfehlung eines Historiker*innen-Gremiums, das Kölns koloniales Erbe und die damit verbundenen Straßennamen untersucht.
Benannt ist die neue Straße nach Rudolf Duala Manga Bell (1873–1914), dem Oberhaupt der Duala in der damaligen deutschen Kolonie Kamerun. Ab 1911 leistete er friedlichen Widerstand gegen Enteignungen und Zwangsumsiedlungen und wandte sich mit Petitionen an die deutsche Kolonialverwaltung und den Reichstag. 1914 wurde er wegen „Hochverrats“ angeklagt und am 8. August von der deutschen Kolonialverwaltung hingerichtet. Der bisherige Namensgeber Gustav Nachtigal (1834–1885) war Afrikaforscher und Wegbereiter der deutschen Kolonialherrschaft. Als Reichskommissar für Westafrika setzte er 1884 deutsche Gebietsansprüche in Togo und Kamerun durch und trug zur Etablierung der deutschen Kolonialherrschaft bei.
Das neue Straßenschild hängt bereits seit etwa einem Jahr über dem bisherigen Schild, dieses war bislang jedoch noch durchgestrichen. Mit der offiziellen Umbenennung am 25. September wurde das alte Schild mit einem roten Diagonalbalken versehen und bleibt so noch einige Wochen als Übergangslösung hängen. Nach seiner Abnahme kommt das alte Straßenschild in unsere Sammlung. So bleibt ein Stück der aktuellen Veränderung im Kölner Stadtbild und der damit verbundenen Debatte erhalten.
Weitere Umbenennungen werden derzeit geprüft. Sie sind Teil eines längeren demokratischen Prozesses im Umgang mit Kölns kolonialem Erbe.
📸: KSM; Wikimedia Commons, gemeinfrei (Rudolf Manga Bell; Prince Manga Bell and favorite wives; Gustav Nachtigal, Die deutschen Besitzungen in West-Afrika, 1884).
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