Dauerausstellung Highlightobjekte Obergeschoss

Wirtschaftszweig Domsouvenirs

Mit den Touristen, die seit Beginn des 19. Jahrhunderts verstärkt den Rhein bereisten, entwickelten sich die Produktion und der Handel mit Andenken in Köln zu einem lukrativen Wirtschaftszweig. Besonders der Dom als Wahrzeichen der Stadt wurde nun in verschiedensten Formen vermarktet.

<strong>Tasse und Untertasse mit dem noch unvollendeten Dom</strong>, Köln, um 1840, KSM 1980/550 + RM 1927/3743d. Foto: Philipp Hoffmann, Köln
Tasse und Untertasse mit dem noch unvollendeten Dom, Köln, um 1840, KSM 1980/550 + RM 1927/3743d. Foto: Philipp Hoffmann, Köln

Bereits vor der Vollendung des Doms wurden „Domsouvenirs“ hergestellt, um damit Geld für das Bauvorhaben einzunehmen. Jeder, der einen sogenannten Kölner Dombecher besaß, konnte stolz von sich sagen, dass er vier Groschen zur Vollendung des Bauwerks beigetragen habe. Ein besonderes Andenken waren Tabaksdosen, die angeblich aus dem Holz des Baukranes geschnitzt wurden, der seit dem 15. Jahrhundert als Wahrzeichen auf dem unvollendeten Südturm des Doms gestanden hatte und 1868 abgerissen wurde.

 

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