Vorschau 2019

 
 

KÖLN AM RHEIN: Von Zeit zu Zeit

24. August 2019 bis 15. Dezember 2019

1947 dokumentierte der junge Fotograf Karl Hugo Schmölz (1917 – 1986) im Auftrag der Stadt das zerstörte Köln der Nachkriegszeit. Bei seinen Aufnahmen orientierte er sich an den Köln-Aufnahmen seines bekannten Vaters Hugo Schmölz (1879 – 1938) aus den 1920er- und 1930er-Jahren – und fotografierte die Plätze, Gebäude und Straßen vom exakt gleichen Standpunkt aus!

1994 präsentierte das Kölnische Stadtmuseum diese bemerkenswerten Stadtansichten in einer vielbeachteten Ausstellung und kontrastierte sie mit neuen Fotografien, aufgenommen aus wieder demselben Blickwinkel. Jetzt ist es Zeit, dieses Triptychen durch Aufnahmen aus dem Jahr 2018 zu einem Quartett zu erweitern. Das eindrucksvolle Gegenüber des unzerstörten, des kriegsbeschädigten und des modernen Köln ermöglicht einen besonderen Blick auf eine Stadt im permanenten Wandel!

 

KÖLN AN DER SEINE:
Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937

24. August 2019 bis 15. Dezember 2019

Paris 1937: Zwei Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs präsentieren sich die Nationen auf der Weltausstellung. An der Seine, einander gegenüber: die monumentalen Pavillons der Sowjetunion und des Deutschen Reiches – Konfrontation der Regime, als in Europa die Demokratie an Boden verliert.

Als weltweit einzige Stadt errichtet Köln in Paris einen eigenen Pavillon, mit einem Restaurant direkt am Fluss. Die Leichtigkeit und Offenheit des Kölner Baus kontrastiert deutlich mit der pathetischen Strenge des deutschen Pavillons. Die Veranstaltungen der Kölner standen unter dem Motto der deutsch-französischen Verständigung – dabei hatten die Nazis den Krieg längst beschlossen.

Der damals erst 19-jährige Kölner Karl Hugo Schmölz, später bekannter Architektur- und Werbefotograf, hält die Weltausstellung in Paris und den Kölner Pavillon in brillanten Aufnahmen fest. „KÖLN AN DER SEINE“ zeichnet mit diesem bislang unveröffentlichten Fotoschatz ein eindrucksvolles Panorama des Jahres 1937, von Heinrich Mann als „das eigentlich kritische Europas“ bezeichnet.

Eindrucksvoll dokumentiert die Ausstellung eine heute vergessene Episode der deutsch-französischen Geschichte, mit Köln im Zentrum der Aufmerksamkeit! Sie erzählt auch von den Aktivitäten der nach Paris geflüchteten deutschen Regimegegner und von Kölner Künstlern, die versuchten, sich in Paris zu behaupten – zwischen fanatischer Gefolgschaft, geschickter Anpassung, stummen Protest oder offenem Widerstand.

 
 
 
 
 
 

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50667 Köln
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Nur montags: 0221/221-25789
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