Dauerausstellung Highlightobjekte Erdgeschoss

Tod durch den Stadtdiener

Die Hinrichtungen im Zeichen des Stadtwappens vollzog bis ins 18. Jahrhundert der städtische „Schwertträger“. Dieser wurde nur bei schwerwiegenden Verstößen gegen die städtische Verfassung tätig, beispielsweise bei Verschwörungen gegen den Rat. 

<strong>Richtschwert der Stadt Köln,</strong> <br />spätes 14. Jh., HM 1880/41B<br />Foto: rba_d006819
Richtschwert der Stadt Köln,
spätes 14. Jh., HM 1880/41B
Foto: rba_d006819

Seine Opfer stammten daher in der Regel aus der städtischen Prominenz, darunter auch Bürgermeister und Ratsherren. Die Hinrichtung mit dem Schwert galt im Gegensatz zum Hängen oder Rädern als ehrenvoll. Die städtischen Richtschwerter waren für die Bürger zudem ein wichtiges Symbol dafür, dass sie in Konkurrenz zum Erzbischof eine eigene Gerichtsbarkeit aufgebaut hatten. 

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