Dauerausstellung Highlightobjekte Erdgeschoss

Revolutionäres Köln 1848/49

Köln war zur Mitte des 19. Jahrhunderts die Metropole des aufstrebenden Rheinlandes und seiner neuen Industrien. Als die 1815 versprochene Verfassung ausblieb, bildete sich auch im Rheinland eine deutliche Opposition gegen die preußische Zentrale in Berlin.

<strong>Letzte Ausgabe der<br />„Neuen Rheinischen Zeitung“,</strong> <br />Köln, 19. Mai 1849, Verlag: W. Clouth, Köln, Moderner Nachdruck, KSM/Graphische Sammlung. Foto: Philipp Hoffmann, Köln
Letzte Ausgabe der
„Neuen Rheinischen Zeitung“,

Köln, 19. Mai 1849, Verlag: W. Clouth, Köln, Moderner Nachdruck, KSM/Graphische Sammlung. Foto: Philipp Hoffmann, Köln

Nachdem im Februar 1848 in Paris die Revolution ausgebrochen war, erreichte sie nur wenige Tage später auch das unruhige Köln. Hier trafen sich in den folgenden Monaten die führenden Köpfe der Revolution.

Die „Neue Rheinische Zeitung“, erstmals erschienen am 1. Juni 1848, wurde ihr führendes Presseorgan. Chefredakteur war Karl Marx (1818–1883), der gemeinsam mit Friedrich Engels die Zentrale des „Bundes der Kommunisten“ nach Köln verlegt hatte. Zu den Forderungen der revolutionären Bewegung in Köln zählten: allgemeines Wahlrecht, Pressefreiheit und Volksbewaffnung.

Doch die preußische Obrigkeit siegte und unterdrückte alle oppositionellen Kräfte. Karl Marx wurde am 16. Mai 1849 als „unerwünschte Person“ ausgewiesen. Drei Tage später, am 19. Mai, erschien die berühmte in Rot gedruckte letzte Ausgabe der „Neuen Rheinischen Zeitung“.

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