Presseservice

Hier finden Sie aktuelle Presseinformationen über die Ausstellungen und Veranstaltungen des Kölnischen Stadtmuseums sowie Bildmaterial in druckfähiger Qualität zum Download. Alle zum Download angebotenen Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ausschließlich zur aktuellen Berichterstattung verwendet werden.

 

Große Doppelausstellung im Kölnischen Stadtmuseum

„KÖLN AM RHEIN“ und „KÖLN AN DER SEINE“

Ab dem 24. August 2019 zeigt das Kölnische Stadtmuseum zwei faszinierende Sonderausstellungen.

Eine Zeitreise durch das alte, das zerstörte und das moderne Köln

Die Ausstellung „KÖLN AM RHEIN. Oder: Von Zeit zu Zeit“ (in Kooperation mit dem Rheinischen Bildarchiv) hält auf eindringliche Weise den Wandel Kölns seit den 1920er-Jahren fest. Der junge Karl Hugo Schmölz, später bekannter Architektur- und Werbefotograf, dokumentierte 1947 mit seiner Kamera das Köln der Nachkriegszeit. Hierbei orientierte er sich an früheren Aufnahmen, die er und sein Vater Hugo Schmölz 1924 bis 1942 angefertigt hatten – und fotografierte die Plätze, Gebäude und Straßen noch einmal vom gleichen Standpunkt aus. Eindrucksvoll hielt er so die Zerstörung der Stadt fest.

1994 kontrastierte das Kölnische Stadtmuseum diese Arbeiten mit aktuellen Fotografien der damaligen Plätze, die von Fotografen des Rheinischen Bildarchivs wieder aus möglichst demselben Blickwinkel aufgenommen worden waren. Aufnahmen aus dem Jahr 2018 erweitern diese Stadtporträts jetzt zu einzigartigen Quartetts, die einen ungewöhnlichen Vergleich des alten, des zerstörten und des modernen Kölns ermöglichen.

Eine vergessene Episode der deutsch-französischen Geschichte

Auch die Ausstellung „KÖLN AN DER SEINE. Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“ zeigt brillante Fotografien von Hugo und Karl Hugo Schmölz. Im Sommer 1937, zwei Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, gaben sich die Nationen auf der Pariser Weltausstellung noch einmal ein scheinbar friedliches Stelldichein. Im Schatten des gigantischen „Deutschen Hauses“: der Pavillon der Stadt Köln, die sich als einzige Stadt weltweit in Paris mit einem eigenen Auftritt präsentieren konnte. Die Leichtigkeit des Kölner Pavillons – mit Sonnenterrasse auf der Seine – kontrastierte deutlich mit der pathetischen Strenge des „Deutschen Hauses“: Hier der brutale Auftritt des deutschen Faschismus, dort seine weinselige, gemütliche Variante. Während die Nazis insgeheim den Krieg längst vorbereiteten, beschworen die Kölner Veranstaltungen die deutsch-französische Verständigung.

Mit bislang unveröffentlichten Fotografien von Hugo und Karl Hugo Schmölz und vielen anderen hochkarätigen Exponaten, darunter zahlreiche Leihgaben, lässt „KÖLN AN DER SEINE“ diese vergessene Episode der deutsch-französischen Geschichte lebendig werden. Gleichzeitig bietet die Ausstellung ein faszinierendes Panorama des Jahres 1937, das Heinrich Mann als „das eigentlich kritische Europas“ bezeichnete.
Schirmherrin der Ausstellung ist die Botschafterin der Französischen Republik, I.E. Frau Anne-Marie Descôtes. Die Informationstexte finden sich in der Ausstellung sowohl in deutscher, als auch in französischer Sprache.

Begleitprogramm

Beide Ausstellungen werden durch ein vielfältiges Begleitprogramm ergänzt – mit abwechslungsreichen Führungsformaten, musikalischen Events (z.B. einer Chanson-Führung) und einer hochkarätigen Podiumsdiskussion („DIE GROSSE ILLUSION – LA GRANDE ILLUSION. Wie gelang es den Nazis 1937, die Franzosen für sich einzunehmen?"). Die App „KÖLN AN RHEIN UND SEINE“ (konzipiert von the Good Evil und der ART+Com AG) bietet für Kinder und Erwachsene eine spannende interaktive Erweiterung des Ausstellungsrundgangs.
Unter dem Hashtag #koelnvonzeitzuzeit haben die Besucherinnen und Besucher zudem die Möglichkeit, mit ihren eigenen Erinnerungsbildern Teil der Ausstellung „KÖLN AM RHEIN“ zu werden (weitere Informationen dazu unter www.koelnisches-stadtmuseum.de/KOELN-AM-RHEIN).
Der Eintrittspreis von fünf Euro (ermäßigt drei Euro) berechtigt zum Besuch beider Ausstellungen.

Begleitband und Sponsoren

Zu jeder Ausstellung ist ein reich bebilderter Begleitband erschienen:
- Mario Kramp, KÖLN AN DER SEINE. Der Kölner Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1937, Köln 2019, Greven Verlag Köln, ISBN 978-3-7743-0902-9
- Rita Wagner (Hrsg.), Köln am Rhein. Oder: Von Zeit zu Zeit, Köln 2019, Nünnerich-Asmus Verlag & Media, ISBN 978-3-96176-090-9

Beide Ausstellungen werden unterstützt von der Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln und den Freunden des Kölnischen Stadtmuseums e. V. Zum Erfolg der Ausstellun-gen trugen zudem bei: Institut français Köln, Deutsch-Französische Gesellschaft Köln e.V., mauricecoxfotografie, the Good Evil GmbH, ART+COM AG, Köln im Film e.V., die Privatbrauerei Gaffel und der Medienpartner WDR 3.

Pressegespräch

Bei einem Pressegespräch am Freitag, 23. August 2019, 11 Uhr, stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung: Susanne Laugwitz-Aulbach, Beigeordnete für Kunst und Kultur der Stadt Köln, Dr. Mario Kramp, Direktor, Kölnisches Stadtmuseum, Kurator KÖLN AN DER SEINE, Rita Wagner, Leiterin Graphische Sammlung, Kölnisches Stadtmuseum, Kuratorin KÖLN AM RHEIN, Christian Brand, Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln, Dr. Damian van Melis, GrevenVerlag Köln sowie der Vorstand Freunde des Kölnischen Stadtmuseums e.V.

Die Ausstellung ist bis zum 15. Dezember 2019 im Kölnischen Stadtmuseum zu sehen.

Hinweis an die Redaktionen: Wir bitten um Ankündigung. Zur Berichterstattung laden wir Sie herzlich ein.

Kontakt

Dr. Wibke Becker, Kölnisches Stadtmuseum, Telefon: 0221/221-23030, E-Mail: wibke.becker@stadt-koeln.de.

Pressegespräch
Freitag, 23. August 2019, 11 Uhr

Info

Hochauflösende Bilder können akkreditierte Journalisten im Presseservice der Kölner Museen downloaden.

Zum Presseservice

Hugo Schmölz, Burgmauer mit Dom, um 1924 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Karl Hugo Schmölz, Burgmauer mit Dom, 1947 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Helmut Buchen, Burgmauer mit Dom, 1993/94 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Marion Mennicken, Burgmauer mit Dom, 2018 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Hugo Schmölz, St. Maria im Kapitol, um 1930 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Karl Hugo Schmölz, St. Maria im Kapitol, 1947 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Helmut Buchen, St. Maria im Kapitol, 1993/94 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Marion Mennicken, St. Maria im Kapitol, 2018 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Hugo Schmölz, St. Aposteln, um 1936 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Karl Hugo Schmölz, St. Aposteln, 1947 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Helmut Buchen, St. Aposteln, 1993/94 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Marion Mennicken, St. Aposteln, 2018 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Hugo Schmölz, Alter Markt mit Jan von Werth-Brunnen, um 1936 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Karl Hugo Schmölz, Alter Markt mit Jan von Werth-Brunnen, 1947 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Helmut Buchen, Alter Markt mit Jan von Werth-Brunnen, 1993/94 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Michael Albers, Alter Markt mit Jan von Werth-Brunnen, 2018 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Hugo Schmölz, Hohe Straße, Blick nach Süden, um 1927 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Karl Hugo Schmölz, Hohe Straße, Blick nach Süden, 1947 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Marion Mennicken, Hohe Straße, Blick nach Süden, 1993/94 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Marion Mennicken, Hohe Straße, Blick nach Süden, 2018 (Kölnisches Stadtmuseum/RBA)

Karl Hugo Schmölz: Das Deutsche Haus und der Kölner Pavillon, © Archiv Wim Cox

Karl Hugo Schmölz: Das Deutsche Haus und der Kölner Pavillon, RBA

Karl Hugo Schmölz: Blick auf den Eiffelturm, links das Deutsche Haus, rechts der sowjetische Pavillon, © Archiv Wim Cox

Karl Hugo Schmölz: Auf der Terrasse des Kölner Pavillons, © Archiv Wim Cox

Karl Hugo Schmölz: Im Kölner Pavillon, durch die Fenster erkennt man den Eiffelturm, © Archiv Wim Cox

Karl Hugo Schmölz: Die Rückseite des Deutschen Hauses (Ausschnitt), © Archiv Wim Cox

Auf der Terrasse wird Bitburger Pils serviert, im Hintergrund der sowjetische Pavillon, © Archiv Wim Cox

 
 

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€ 5,00, ermäßigt € 3,00

Sonderausstellungen
€ 5,00, ermäßigt € 3,00