Dauerausstellung Highlightobjekte Erdgeschoss

Luxusgut Licht

Bis ins 19. Jahrhundert hinein waren die Straßen Kölns nur spärlich beleuchtet. Wer nachts unterwegs war, trug eine Handlaterne mit sich oder ließ sie von einem Leuchtemann vor sich hertragen.

<strong>Rathauslaterne</strong>, <br />Köln, 16. Jh., RM 1932/22<br />Foto: rba_d017583
Rathauslaterne,
Köln, 16. Jh., RM 1932/22
Foto: rba_d017583

Dies änderte sich erst mit dem Einzug der Franzosen 1794, die umgehend eine nächtliche Beleuchtung der Stadt anordneten. Die Einführung der Gasbeleuchtung im Jahr 1840 kam auch der Straßenbeleuchtung zugute, die seitdem kontinuierlich verbessert wurde.

Im späten Mittelalter gab es nur an drei Gebäuden eine dauernde Nachtbeleuchtung. Denn wie so vieles war auch das Licht eine Frage des Geldes. Diese kunstvoll geschmiedete spätgotische Laterne aus Eisen war eine dieser drei öffentlichen Laternen und nahe des Rathauses angebracht. Die beiden anderen beleuchteten zwei Tore in der Rheinmauer. Die Kerze in der Laterne verursachte der Stadt monatlich eine Ausgabe von je einer Mark (ca. 80 €)!

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