Dauerausstellung Highlightobjekte Erdgeschoss

Kriegerisches Finale!

In der Nähe von Worringen – heute ein nördlicher Stadtteil von Köln – fand 1288 eine der letzten großen Ritterschlachten des Mittelalters statt. Einander gegenüber standen sich der Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg und seine Verbündeten sowie Herzog Johann I. von Brabant und seine Mitstreiter, darunter auch die Bürger von Köln.

<strong>Fahnenwagen des Erzbischofs Siegfried von Westerburg,<br /></strong> Rekonstruktionsmodell 1987. Nach Zeichnungen aus der Sammlung Hüpsch, angefertigt von Augustin Braun, Köln, 1986–1987, KSM 1987/430. Foto: Philipp Hoffmann, Köln
Fahnenwagen des Erzbischofs Siegfried von Westerburg,
Rekonstruktionsmodell 1987. Nach Zeichnungen aus der Sammlung Hüpsch, angefertigt von Augustin Braun, Köln, 1986–1987, KSM 1987/430. Foto: Philipp Hoffmann, Köln

Die Schlacht beendete die militärische und politische Vormachtstellung des Kölner Erzbischofs im europäischen Nordwesten. Bei einem Sieg wäre ihm wohl auch die Herrschaft über die mittlerweile von den – sich als Nachfahren der Römer betrachtenden – 16 Geschlechtern regierte Stadt Köln wieder sicher gewesen.

An der Eroberung des erzbischöflichen Fahnenwagens hatten die Kölner großen Anteil. Sie brachten ihn als „Siegestrophäe“ zurück in die Stadt. Noch Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Fahnenwagen zum Inventar des Zeughauses, bis er 1794 von den Franzosen zerstört wurde. 

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