Dauerausstellung Highlightobjekte Erdgeschoss

Köln wird preussisch

Nach dem Sieg über Napoleon wurde das Rheinland auf dem Wiener Kongress 1815 Preußen zugesprochen. Damit begann eine nicht immer einfache Beziehung: Preußischer Protestantismus und rheinischer Katholizismus, preußische Korrektheit und kölscher Klüngel stießen in den folgenden Jahrzehnten so manches Mal hart aufeinander.

<strong>Abteilung „Köln als preußische Provinzstadt 1815–1918“,</strong> <br />u.a. mit Ausrüstungsgegenständen und Waffen der Deutzer Kürassiere, HM 19919/82; HM 1927/501, RM 1930/491 u.a. Foto: Philipp Hoffmann, Köln
Abteilung „Köln als preußische Provinzstadt 1815–1918“,
u.a. mit Ausrüstungsgegenständen und Waffen der Deutzer Kürassiere, HM 19919/82; HM 1927/501, RM 1930/491 u.a. Foto: Philipp Hoffmann, Köln

Doch die Zugehörigkeit zum Königreich Preußen brachte der Stadt Köln auch zahlreiche Vorteile: Industrien und Handel wuchsen, das Stadtgebiet wurde um ein Vielfaches erweitert und Köln zur größten Festungsstadt des deutschen Reiches ausgebaut. Spätestens mit der Reichsgründung von 1871 präsentierten sich viele Kölner als treue Untertanen des Königs, wovon noch heute das eine oder andere Denkmal in der Stadt zeugt.

Die Abteilung „Köln als preußische Provinzstadt“ zeigt unter anderem Ausrüstungsgegenstände und Waffen der Deutzer Kürassiere. 1889 verlieh Kaiser Wilhelm II. dem in Deutz stationierten Regiment die offizielle Bezeichnung „Kürassierregiment Graf Geßler (Rheinisches) Nr. 8“. Dessen Soldaten prägten bis 1919 das Leben im rechtsrheinischen Ort. Von der Bevölkerung wurden sie wegen ihrer weißen Uniformen „Mählsäck“ genannt. 

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