KÖLN 68!
Protest. Pop. Provokation.

20. Oktober 2018 – 24. Februar 2019

Die Ereignisse der späten 1960er-Jahre, die heute unter der Chiffre „68“ zusammengefasst werden, markieren in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einen bedeutsamen Einschnitt. Die Stimmung innerhalb der jungen Generation, gerade im studentischen Umfeld, war angespannt. Mit Protesten gegen die starren Verhältnisse forderten junge Menschen – in Deutschland, aber auch in Frankreich, USA oder Italien – die demokratische Institutionenordnung heraus. Nicht nur die Politik: Wohnen, Sprache, Kunst, Kultur und Musik standen gleichermaßen auf dem Prüfstand und wurden nachhaltig beeinflusst.
Auch in Köln demonstrierten Studierende sowie Schülerinnen und Schüler für mehr Mitbestimmung und Demokratisierung. Mit Flugblättern, Transparenten und neuen Demonstrationsformen verschafften sie ihren Forderungen Gehör und legten die Grundlagen für viele neue Entwicklungen in der Stadt.

Heute steht „1968“ für vieles. Für Sit-ins, Straßenschlachten, Anti-Vietnamkriegsproteste, Kampf gegen alte Nazis, lockere Geschlechterbeziehungen, antiautoritäre Erziehung, lange Haare oder Aussteigerkommunen, vor allem aber: für Aufbruch und Umbruch.

In Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität zu Köln nimmt das Kölnische Stadtmuseum jetzt die vielschichtigen Ereignisse und Entwicklungen in Köln rund um das Jahr 1968 in den Fokus – und damit ein auf Ausstellungsebene bislang zu Unrecht stark vernachlässigtes Thema. Mit eindrucksvollen Originalobjekten, Filmausschnitten, Zeitzeugeninterviews und innovativen Veranstaltungen begibt sich die gemeinsame Jubiläumsschau auf eine bewegende Zeitreise.

 
Am 30. Mai 1968 verbarrikadierten Studierende das Hauptgebäude und benannten die Universität in Rosa-Luxemburg Universität um (Foto: P. Schmidt von Schwind).  
Plakat des Rolling Stones-Konzerts 1967 in der Kölner Sporthalle (Musikarchiv NRW/ Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln)  
Rudi Dutschke bei seinem einzigen Auftritt in Köln, 6. Dezember 1967, Foto: picture-alliance / dpa  
Jimi Hendrix kam im Januar 1969 zu einem Konzert nach Köln und schrieb im studio dumont unzählige Autogramme für seine begeisterten Fans (Privatarchiv Dorothee Joachim / Foto: Jens Hagen)  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Kölnisches Stadtmuseum

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