Dauerausstellung Highlightobjekte Obergeschoss

Knecht und Reitergeneral

Der Reitergeneral Jan von Werth (1591–1652) gilt als eine der interessantesten Figuren der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Dem ehemaligen Knecht gelang es, vom einfachen Reiter zum hohen Offizier aufzusteigen; 1635 wurde er sogar in den Freiherrenstand erhoben.

<strong>Bahrfahne des Jan von Werth</strong>,<br />Böhmen, 1652, Ölmalerei auf Seide, RM 1932/5<br />Foto: RBA
Bahrfahne des Jan von Werth,
Böhmen, 1652, Ölmalerei auf Seide, RM 1932/5
Foto: RBA

Zeitgenossen bewunderten und kritisierten den „Emporkömmling vom Bauernhof“, der mit Kaiser, Königen und Fürsten verkehrte. Besonderen Ruhm erlangte Jan von Werth im Dreißigjährigen Krieg durch die Befreiung der französisch besetzten Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz im Jahr 1637.

Nach seinem Tod stiftete Jan von Werths Dragoner-Regiment diese Bahrfahne, die ihn als Feldherrn mit Feldherrenstab und goldgestreifter Kürassier-Rüstung zeigt. Solche Bahrfahnen wurden bei feierlichen Begräbnissen als Trauerdekoration aufgehängt. Heute erinnert unter anderem die Sage von „Jan und Griet“ an den berühmten Feldherrn.

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