Dauerausstellung Highlightobjekte Obergeschoss

Jüdisches Leben in Köln

In Köln bestand vermutlich die älteste jüdische Gemeinde Deutschlands: Schon 321 erstmals erwähnt, liegt ihre frühe Geschichte heute noch weitgehend im Dunkeln.

Bis zum ersten großen Pogrom 1096, bei dem der Kreuzfahrerpöbel mit Mord und Vertreibung die bisherige Koexistenz zerstörte, lebten Christen und Juden in Köln weitgehend spannungsfrei zusammen. Nach dem Pogrom von 1096 blühte die Gemeinde wieder auf und die zerstörte Synagoge entstand neu.

<strong>Judaica-Sammlung</strong>, <br />u.a. Lesepult mit Davidsschild, <br />19. Jh., KSM 1976/314<br />Foto: RBA
Judaica-Sammlung,
u.a. Lesepult mit Davidsschild,
19. Jh., KSM 1976/314
Foto: RBA

Nach weiteren Übergriffen wurden die Juden 1424 schließlich für Jahrhunderte aus Köln vertrieben. Erst unter französischer Herrschaft konnten sie sich Ende des 18. Jahrhunderts wieder in Köln niederlassen.

Das Kölnische Sammlung besitzt eine bedeutende Judaica-Sammlung mit Objekten vom Mittelalter bis in die Moderne.

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