Dauerausstellung Highlightobjekte Erdgeschoss

Elf Tropfen und drei Kronen

Das um 1600 entstandene Wappen zeigt im Schildhaupt die Kronen der Heiligen Drei Könige, in der unteren Hälfte elf Flammen als Hinweis auf die heilige Ursula und ihre 11 000 Gefährtinnen.

<strong>Kölner Wappen</strong>, Köln, 1598–1601, KSM 1982/726. Foto: rba_KSM1982_726
Kölner Wappen, Köln, 1598–1601, KSM 1982/726. Foto: rba_KSM1982_726

Während die drei Kronen bereits seit der Schlacht von Worringen 1288 als Symbol für die Stadt Köln fungierten, kamen die für die heilige Ursula stehenden Flammen oder Hermelinschwänze erst im Laufe des 15. Jahrhunderts hinzu. Ab 1475 unterlegte man das Wappen darüber hinaus gerne mit dem doppelköpfigen Reichsadler, um den Status als Freie Reichsstadt zu dokumentieren.

Das im Kölnischen Stadtmuseum ausgestellte Wappen zierte einst das von Melchior von Rheydt geschaffene Prunkportal des Zeughauses. Das aufwendig gestaltete Tor bildete den Zugang vom Festsaal im Obergeschoss zum Treppenturm. Während des Umbaus des Zeughauses im Zuge der preußischen Inbesitznahme nach 1815 wurde das stadtkölnische Wappen entfernt und gelangte in Privatbesitz (erworben vom Kölnischen Stadtmuseum 1982). Das übrige Portal wurde grob übertüncht, 1871 „wiederentdeckt“ und an die Stadt Köln verkauft. Im Rathaus fand es (mit rekonstruierter Wappenfüllung) einen neuen Platz zwischen Hansesaal und Prophetenkammer. 

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