Dauerausstellung Highlightobjekte Erdgeschoss

Ein exklusiver Klub

Von Beginn an waren in Köln – nach dem Vorbild der zwei Konsuln der römischen Republik – immer zwei Bürgermeister gleichzeitig im Amt. Zu erkennen waren sie an ihrem weißen Stab und der rot-schwarzen oder rot-violetten Mi-Parti-Kleidung: einem zweifarbigen Mantel, über dessen Schulter ein schwarzer Schalkragen lag.

<strong>Unbekannter Künstler: Johannes Broelmann,</strong> <br />Köln, um 1590 (nach älterem Bild um 1490), Öl auf Holz, Dauerleihgabe Wallraf-Richartz-Museum Köln, <br />Inv.-Nr. WRM 1529. Foto: rba_d006820
Unbekannter Künstler: Johannes Broelmann,
Köln, um 1590 (nach älterem Bild um 1490), Öl auf Holz, Dauerleihgabe Wallraf-Richartz-Museum Köln,
Inv.-Nr. WRM 1529. Foto: rba_d006820

Die Bürgermeister gewannen im Lauf der Zeit eine immer größere Machtfülle. Bestimmungen, die für eine personelle Fluktuation an der Stadtspitze sorgen sollten, wurden geschickt umgangen. Seit dem späten 15. Jahrhundert wurde es zur Regel, dass immer dieselben drei Bürgermeisterpaare rotierten. Wer von den sechs Herren nicht gerade Bürgermeister war, überbrückte die Zeit durch die Übernahme anderer wichtiger Ratsämter. 

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