Dauerausstellung Highlightobjekte Erdgeschoss

Alltag im Mittelalter

1398 wurde der Kölner Finanzmann Hermann von Goch durch das Schwert hingerichtet. Dem wohlhabenden und einflussreichen Bürger wurde die Beteiligung an einer Verschwörung vorgeworfen, die dem Erzbischof die Macht über das mittlerweile (von der Herrschaft des Erzbischofs) freie Köln zurückgeben sollte.

<strong>Besitztümer des erzbischöflichen Siegelbewahrers Hermann von Goch</strong> <strong>im Jahr 1398</strong>. Foto: rba_d033582_02.jpg
Besitztümer des erzbischöflichen Siegelbewahrers Hermann von Goch im Jahr 1398. Foto: rba_d033582_02.jpg

Bei seiner Gefangennahme wurden Hermann von Goch alle Dinge abgenommen, die er bei sich trug. Sie wurden im Rathaus aufbewahrt und überdauerten so die Jahrhunderte. Für Historiker ein Glücksfall: Heute ist der Nachlass Hermanns von Goch ein einzigartiges Beispiel für die persönlichen Besitztümer, die ein reicher mitteleuropäischer Finanzmann im 14. Jahrhundert täglich mit sich führte. 

Newsletter

Möchten Sie unseren Newsletter abonnieren oder postalische Einladungen erhalten? 

zur Annmeldung

Kölnisches Stadtmuseum

Zeughausstraße 1–3
50667 Köln
Kasse: 0221/221-22398
Nur montags: 0221/221-25789
Fax: 0221/221-24154
E-Mail: ksm@museenkoeln.de

Öffnungszeiten

Dienstag: 10–20 Uhr
An Feiertagen bis 17 Uhr
Mittwoch bis Sonntag: 10–17 Uhr
KölnTag (1. Donnerstag im Monat): 10–22 Uhr
montags geschlossen

 

Eintrittspreise

Ständige Sammlung
€ 5,00, ermäßigt € 3,00

Sonderausstellungen
€ 5,00, ermäßigt € 3,00